Im E-Commerce, also dem Internethandel, herrscht nicht nur beim Geschäft mit Endkunden eine Goldgräberstimmung. Auch der professionelle An- und Verkauf im B2B boomt weltweit. Geändertes Kunden- und Einkäuferverhalten verlangen von Herstellern, Großhändlern sowie Dienstleistern allerdings durchdachte E-Commerce-Lösungen, um den Anforderungen der institutionellen Kunden gerecht zu werden.

 

E-Commerce mit wachsender Bedeutung im B2B

Im Mittelstand gewinnt so der Online-Ein- und -Verkauf im Business-to-Business eine immer stärkere Bedeutung. Drei Viertel der in einer Studie befragten Unternehmen erzielen bereits Online-Umsätze. 17 Prozent machen mehr als die Hälfte ihres Umsatzes über Shops und Marktplätze. Laut Studie haben Verkäufe über Online-Shops inzwischen in etwa die gleiche Bedeutung wie andere Kanäle, also zum Beispiel schriftliche Bestellungen oder der Verkauf über den Außendienst.

 

Großer Aufwand, um Online vertreiben zu können, dennoch steigend

Wer seine Waren und Leistungen über Shops oder Marktplätze vertreiben will, muss mit einem erheblichen Aufwand unter anderem bei der Qualifizierung seiner Produktdaten rechnen. Amazon Business, Mercateo oder „Wer liefert was? erheben zudem nennenswerte Gebühren. Auch Schnittstellen und geeignete Software verlangen Aufmerksamkeit und Investitionen. Rund ein Drittel der mittelständischen Unternehmen nutzt daher beispielsweise kein IT-System zur Anbindung an die Marktplatz-Schnittstellen.

 

Bei den Erwartungen an die Zukunft des E-Commerce im B2B sind sich die Unternehmen fast einig: Drei Viertel gehen davon aus, dass die Hälfte ihrer Unternehmenseinkäufe 2025 online getätigt wird. Dabei sollte man jedoch die Erfahrungen aus dem B2C nicht als ‚Blaupause‘ für das Firmengeschäft verwenden. Eigene Strategien und Umsetzungen – beispielsweise beim Datenmanagement – sind hier gefragt.

 

Investitionen sauber finanzieren

Diese vielfältigen Anforderungen führen zwangsläufig zu hohen Investitionen in diesem Vertriebskanal: Aufbereiten der eigenen Produktdaten gemäß Schnittstellen-Anforderungen, Ausbau der IT, Installation und Betrieb eines eigenen Shops, Ausbau der Vertriebslogistik und vieles mehr. Verwendet die neu im B2B-E-Commerce tätige Firma für diese Investitionen Eigenkapital, fehlt dieses für das resultierende Unternehmenswachstum.

 

Factoring bringt umgehend zusätzliche Liquidität ins Unternehmen

Dieser Problematik lässt sich durch zusätzliche Liquidität schnell beheben. Diese kann einfach aus dem laufenden Geschäft heraus generiert werden: mittels Factoring. Nicht umsonst heißt das häufig für Factoring verwendete Synonym Umsatzfinanzierung. Je höher die Umsätze, umso schneller ist mehr Liquidität im Unternehmen, da die Germania Factoring AG offene Rechnungen ankauft und sofort bezahlt.

 

Bis zu 90 Prozent der Rechnungssumme überweist die Germania Factoring AG umgehend. Die restlichen Prozente werden als Sicherheit einbehalten, bis der Abnehmer an die Germania Factoring gezahlt hat. Dann überweist der Factorer den Restbetrag abzüglich der im Rahmenvertrag vereinbarten Factoringgebühr. Diese liegt üblicherweise im Skontobereich und kann durch Einkaufsvorteile zu einem guten Teil kompensiert werden.

 

Weitere Vorteile eines Factoring-Rahmenvertrags

Eine einmal von der Germania Factoring AG angekaufte Rechnung wird sicher beglichen – ist sie doch per Warenkreditversicherung geschützt. Darüber hinaus übernimmt die Factoringgesellschaft das Debitorenmanagement, also das Mahnwesen.

 

E-Commerce-Unternehmer können sich somit auf ihr Kerngeschäft und den Shop, die Akquisition von Neukunden und die korrespondierenden Social-Media-Aktivitäten konzentrieren, ohne sich Sorgen machen zu müssen über die Bezahlung ihrer Rechnungen.

 

Video zum Factoring im B2B-E-Commerce