Mehr als einer Million Menschen bieten Forst und Holz Arbeit in rund 130.000 Unternehmen. Über 180 Milliarden Euro erwirtschaften sie jährlich – Tendenz steigend. Auf mehr als elf Millionen Hektar findet sich in Deutschland Wald. Auf jeden Waldbesitzer entfallen durchschnittlich rund 2,7 Hektar. Investitionen werden in der Branche langfristig getätigt, Renditen meist erst nach Jahrzehnten eingefahren. Kontinuität bei der Bewirtschaftung zählt damit zu den wichtigsten Tugenden.

 

Waldschäden führen zu Liquiditätsengpass und Mischwälder entstehen

Vor diesem Hintergrund stellen Schädlingseinfall, Windbruch und Dürre existenzgefährdende Ereignisse dar, vernichten sie doch gute Teile des wertvollen Rohstoffs Holz. Zudem drücken sie die Preise auf dem Holzmarkt. Liquiditätsengpässe sind die Folge.

 

Was in den 1980er Jahren noch die Rede vom Waldsterben wegen „sauren Regens“ war und wovon sich der Baumbestand in den folgenden Jahrzehnten weitestgehend erholte, geht heute in der Forstwirtschaft als neues Gespenst um: Klimawandel und damit einhergehende Trockenheit!

 

Die Krise ist also wieder im Wald angekommen. Erhebliche Investitionen liegen vor den Waldbesitzern, denn der Baumbestand muss mittelfristig umgebaut werden. Wo heute noch Nadelholz-Kulturen die Landschaft prägen, werden schon bald artenreiche Mischwälder stehen müssen, um die Wälder widerstandsfähiger und ertragreicher zu machen.

 

Neue Kostenfaktoren nagen am Eigenkapital

Neben viel Know-how sind neue Maschinen und der artenreiche Waldumbau Kostenfaktoren, die in den Jahrhunderten, vor allem aber in den vergangenen Jahrzehnten noch keine Rolle spielten. Ungewohnt sind in der Branche auch der schnelle Handlungsdruck und die finanzielle Flexibilität bei Umweltereignissen und sich bietenden Marktchancen.

 

Factoring sorgt für Liquidität im Wald

Liquidität ist in dieser Lage ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Forstwirtschaft. Da das Eigenkapital zunehmend den nötigen Investitionen zum Opfer fällt, werden vielerorts Bankkredite zur Lösung herangezogen. Dabei gibt es deutlich intelligentere Instrumente zur Liquiditätssicherung, wie das Factoring.

 

Beim Factoring wird Liquidität aus dem laufenden Geschäft heraus generiert, was besonders in Phasen des Wachstums und hoher Investitionen positive Effekte hat. Dank Factoring entfallen lange Forderungslaufzeiten – bisher offene Rechnungen werden mit Ankauf durch die Germania Factoring AG quasi über Nacht zu Liquidität.

 

Lange Zahlungsziele und geringe Factoringgebühren

Gleichzeitig lassen sich Zahlungsziele mit Blick auf die Abnehmer auf bis zu 90 Tage strecken: So verschaffen sich Waldbesitzer und Forstwirte einen Wettbewerbsvorteil im Markt. Parallel können sie dank kontinuierlicher Liquidität Marktchancen nutzen und Einkaufsvorteile erzielen.

 

Die Factoringgebühren bewegen sich bei der Germania Factoring AG im Skontobereich. Gleichzeitig sind die Forderungen gegen Ausfall versichert und auch um das Mahnwesen kümmern sich die Finanzprofis. Waldbesitzer und Forstwirte können sich somit um die Bewirtschaftung des Waldes und die Ertragssteigerung kümmern.

 

Video zum Factoring für die Forstwirtschaft