Die Chemieindustrie boomt: Für 2018 peilt die Branche ein Rekordjahr an. 204 Milliarden Euro Umsatz will der drittgrößte deutsche Wirtschaftszweig in diesem Jahr erwirtschaften. Das entspricht einem Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahl der Beschäftigten wächst – zuletzt um 0,5 Prozent auf 455.000.

 

Die größten Risiken drohen derzeit durch externe Faktoren, wie einen globalen Handelskrieg, einen harten Brexit und die steigenden Ölpreise. Nach wie vor sind die innovativen Unternehmen der Chemieindustrie aber wichtiger Lieferant für die nachfolgenden industriellen Prozesse. Kunststoffe, Lacke, Medikamente, Lebensmittel und Dünger basieren auf den chemischen Grundstoffen, die diese Basisindustrie produziert.

 

Chemieindustrie leidet unter Fachkräftemangel

Möglich ist dies nur mit einem ausreichenden Fachkräfte-Nachwuchs. In Ostdeutschland ist die Situation bereits angespannt: Obwohl etwa die Hälfte der Auszubildenden branchenweit in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen wird, fehlt es an Nachwuchs. „Die Unternehmen beklagen gerade in der Region den Fachkräftemangel und tun selber nichts dafür, gute Leute auszubilden und zu halten“, beklagt Ralf Sikorski, Tarifpolitiker der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie.

 

Chemieunternehmen brauchen dringend Liquidität

Für Wachstum, Fachkräftegewinnung und Vorsorge für drohende Risiken benötigen Unternehmen der chemischen Industrie Kapital und Liquidität. Da die Chemieindustrie aber in weiten Teilen erheblich in Innovationen und neue Technologien investieren muss, ist die Eigenkapitalquote vielerorts relativ niedrig. Für verstärkte Marketingaktivitäten bei der Nachwuchsgewinnung und für den Aufbau von Eigenkapital fehlt es daher oftmals an Mitteln.

 

Factoring für die Chemiebranche

Factoring bietet hier eine einfache und schnell wirksame Lösung, mit der sich sowohl die Eigenkapitalquote erhöhen als auch Liquidität für unternehmerische Aktivitäten im Marketing oder für Zukunftsinvestitionen beschaffen lässt. Denn Factoring macht aus offenen Rechnungen auf einen Schlag Liquidität.

 

Vor Abschluss eines Factoring-Vertrags prüft die Germania Factoring AG die offenen Rechnungen und deren Empfänger. Entsprechen diese den Kriterien, wie ausreichend guter Bonität, den Vorgaben, schließen Chemieunternehmen und Germania Factoring einen Rahmenvertrag über den Ankauf der Forderungen ab.

 

Danach geht alles ganz schnell: Neue Rechnungen schickt das Unternehmen in Kopie an seinen Finanzierer, der bis zu 90 Prozent der Forderungssumme innerhalb von 48 Stunden überweist – meist jedoch sofort. Den Restbetrag, den sogenannten Sicherungseinbehalt, gibt es nach Eingang der Zahlung vom Warenempfänger.

 

Factoring schafft unternehmerischen Freiraum

Einen großen Soforteffekt bei der Liquidität hat das Factoring zum Beginn der Vertragslaufzeit, werden doch auf einen Schlag alle offenen Rechnungen zum größten Teil zu Kapital, das für Wachstum, Fachkräftegewinnung oder Vorsorge für drohende Risiken zur Verfügung steht. Es kann somit dem Working Capital oder Eigenkapital zugeführt werden. Danach kauft die Germania Factoring AG die neuen Forderungen kontinuierlich weiter und zahlt auch dann umgehend.

 

Gleichzeitig mit Abschluss eines Factoringvertrags sind die Zahlungen für die offenen Rechnungen gegen Ausfall gesichert: Jede von der Germania Factoring AG angekaufte Rechnung wird umgehend beglichen, so dass auch in Wachstumsphasen permanent Liquidität vorhanden ist. Zudem kümmern sich die Finanzprofis um das Mahnwesen und entlasten damit besonders die kleinen und mittelständischen Unternehmen der chemischen Industrie.

 

Video zum Factoring für die Chemieindustrie