Das Zimmerer- und Holzbaugewerbe hat sich in den vergangenen Jahren erheblich gewandelt. Von der handwerklichen Instandsetzung und Modernisierung bestehender Hochbauten bis hin zum handwerklichen Neubau von Gebäudeteilen oder ganzen Gebäuden in Fertigbauweise reicht das Spektrum. „Entsprechende Ausprägungen finden sich in der Betriebs- und Geschäftsausstattung wieder, die bis hin zum Einsatz von ERP-Software im Baubüro und CNC-gesteuerten Fertigungslinie reichen“, heißt es im Lagebericht des Berufsverbands Holzbau Deutschland.

 

Umsatzsteigerung mit Erfolgshemmnissen

So wie sich die Aufgaben weiterentwickelten, stieg auch der Umsatz der Holzbau-Branche: von 6,4 Mrd. € 2015 auf voraussichtlich 7,7 Mrd. € 2019. Der Verband hat jedoch drei wesentliche „Erfolgshindernisse“ ausgemacht: langwierige und bürokratische Genehmigungsverfahren, unzureichende Planung durch Auftraggeber und Fachkräftemangel.

 

Fachkräftemangel durch Bewerber mit Ansprüchen

Lassen sich die ersten beiden Punkte von den Holzbau- und Zimmererbetrieben kaum beeinflussen, fangen die Unternehmen den Fachkräftemangel durch die Beauftragung von Nachunternehmen und Mehrarbeit auf. Auch setzen die Betriebe verstärkt auf Ausbildung: 76 % der Holzbauer und Zimmerer bilden weiter aus, haben jedoch immer größere Probleme, geeignete Bewerber zu finden.

Zudem haben die Bewerber hohe Ansprüche: Neben einem angemessenen Lohn verlangen sie eine sinnvolle Arbeit mit Freude, Krisensicherheit des Arbeitsplatzes und eine möglichst hohe Flexibilität bei Arbeits- und Urlaubszeiten. Auch die Karriereaussichten spielen eine Rolle. Der Holzbau in Deutschland hat dazu ein Berufslaufbahnkonzept mit Fortbildungen zum Vorarbeiter, Werkpolier, geprüften Polier und Zimmermeister festgelegt.

 

Eigenkapital besser liegen lassen

Sowohl für Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung als auch für die Akquisition von Auszubildenden oder gar Fachkräften benötigen die Betriebe der Holzbau- und Zimmererbranche liquide finanzielle Mittel. Zwar konnte die Eigenkapitalquote in den vergangenen Jahren im Schnitt auf 36 % gesteigert werden, jedoch sollte diese als Liquiditätsreserve für Krisensituationen vorgehalten werden.

 

Sofortiger Liquiditätsgewinn durch Factoring

Zusätzliche Liquidität für die anstehende Wachstumsfinanzierung sollte folglich aus anderen Quellen kommen. Eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Lösung ist der Liquiditätsgewinn durch Factoring. Denn bei dieser Form der Absatzfinanzierung steigen das Factoringvolumen und damit die verfügbare Liquidität proportional zum Umsatz.

Beim Factoring werden offene Rechnungen praktisch sofort zu Liquidität: Die Germania Factoring AG zahlt bis zu 90 Prozent der Forderungssumme sofort – spätestens innerhalb von 48 Stunden. Dieses Geld steht somit für die Sicherung von Vorteilen im Wareneinkauf und für laufende Betriebs- und Lohnkosten sofort zur Verfügung.

 

Komfortables 90 Tage Zahlungsziel möglich

Den Restbetrag, den sogenannten Sicherungseinbehalt, zahlt die Germania Factoring AG, sobald der Kunde den Rechnungsbetrag überwiesen hat. Dabei kann der Holzbau- und Zimmererbetrieb das Zahlungsziel in Absprache mit der Germania Factoring AG auf bis zu 90 Tage ausdehnen. Er kann sich mit dem Rechnungsankauf zudem sicher sein, dass er sein Geld erhält, da parallel eine Warenkreditversicherung abgeschlossen wird.

De facto muss sich der Holzbauer oder Zimmerer beim Factoring um sein Geld keine Gedanken mehr machen: Einfach die Arbeit zur Zufriedenheit des Kunden erledigen, Rechnung stellen und um den nächsten Auftrag kümmern. Das Geld kommt dann auf jeden Fall genau im vereinbarten Zeitfenster.

 

Video zum Factoring für den Holzbau