Der deutsche Anlagenbau boomt. Roboter, Spezialmaschinen und Großanlagen sind sowohl im Inland, aber auch international gefragt. Trotz guter Auftragslage kämpfen besonders kleine und mittelständische Anlagenbauer mit ihrer Liquidität: Die zum Teil sehr langen Projektlaufzeiten „fressen“ das Kapital in den Unternehmen. Zwischenfinanzierungen sind besonders bei Großaufträgen gang und gäbe.


 

Banken verlangen Sicherheiten

Doch für jede zusätzliche Finanzierung benötigen die Banken zusätzliche Sicherheiten. Kann der Anlagenbauer diese nicht stellen, bleibt nur der Ausweg über die Abrechnung von Teilprojekten. Lässt sich der Kunde darauf ein und nimmt die erbrachte Leistung ab, kann eine Teilrechnung gestellt werden.

 

Bei Zahlungszielen von 30 und mehr Tagen sowie zusätzlicher Fristüberschreitung durch Krankheit, Urlaub, Feiertage, Anweisung oder Schludrigkeit vergehen schnell 12 oder 15 weitere Tage, bis die Rechnung beglichen ist. Das sind dann ein bis zwei zusätzliche Monate ohne Zahlungseingang, die die kleinen und mittelständischen Unternehmen im Anlagenbau verkraften müssen.

 

Factoring hilft Anlagenbauern von zwei Seiten

Dann warten Geschäftsführer und kaufmännische Abteilung bei dünner Liquiditätsausstattung jeden Tag gebannt auf den Zahlungseingang und hoffen, dass die Lieferanten „die Füße still halten“. Mit Factoring lässt sich dieses Problem von zwei Seiten aus lösen:

 

1. Absatzfinanzierung

Germania Factoring kauft die einredefreie Ausgangsrechnung an und zahlt umgehend bis zu 90 Prozent der Forderungssumme aus. Meist ist das Geld schon am nächsten Tag auf dem Firmenkonto. Den Sicherungseinbehalt mit den restlichen Prozent der Rechnungssumme zahlt die Germania Factoring aus, sobald der Kunde bezahlt hat.  Hinzu kommen Gebühren im Skontobereich sowie marktübliche Zinsen.

Außer der einredefreien Rechnung müssen jedoch keine Sicherheiten gestellt werden. Hat Germania Factoring die Rechnung angekauft, kommt das Geld auf jeden Fall. Das garantiert der Finanzdienstleister. Auch um das Mahnwesen kümmern sich die Spezialisten in enger Abstimmung mit ihrem Auftraggeber. Diese Form heißt Absatz- oder Umsatzfactoring.

 

2. Einkaufsfinanzierung

Germania Factoring zahlt die Rechnung des Lieferanten und nutzt dabei die eingeräumten Skonti. Die prompte Bezahlung beeindruckt viele Lieferanten, so dass bei zukünftigen Aufträgen ein höheres Einkaufslimit sowie günstigere Einkaufsbedingungen, wie zusätzliche Rabatte und Boni, ausgehandelt werden können.

Die Geschäftspartner der Germania Factoring zahlen dann ihre Lieferantenrechnung innerhalb des vorher vereinbarten Zahlungsziels. Meist überweisen sie das Geld in einem Zeitraum von bis zu 90 Tagen an ihren Finanzdienstleister. Diese Form der Unternehmensfinanzierung heißt Einkaufsfactoring.

 

Mit Factoring kommt Liquidität ins Unternehmen

Durch Einsatz des Factorings sowohl auf der Verkaufs- wie der Einkaufsseite kommt schnell Liquidität ins Unternehmen – und sie bleibt dort: Denn das Factoring-Volumen wächst mit dem Umsatz. Rund zehn Prozent des Jahresumsatzes lassen sich über Umsatzfactoring ins Unternehmen holen. Dort steht diese Liquidität als Puffer für laufende Ausgaben, wie Löhne und Gehälter, zur Verfügung. Zusätzlich verbessert Factoring die Bonität und damit das Bankenrating, was bei den Verhandlungen für den nächsten Investitionskredit bares Geld spart.

 

Video zum Factoring für den Anlagenbau