Ob Tischler, Schreiner oder Drechsler, ob Baufertigteil-Produzent oder Fensterbauer: sie alle suchen „die nächste Generation“ des Handwerks. Nicht nur die Handwerksmesse 2018 beschäftigte sich mit dem modernen Denken, dem neuen Verständnis für Kunden, Lösungen und Unternehmensführung im Handwerk. Auch der Branchenverband „Tischler Schreiner Deutschland“ sieht hier große Herausforderungen auf die einzelnen Betriebe zukommen. Mit im Vordergrund steht hier die Nachwuchsfrage: Nicht von ungefähr erstellte der Verband mit born2btischler eine eigene Website zur Nachwuchsgewinnung.

Neue Herausforderungen für die Unternehmen

„Die Wirtschaft verändert sich, die Ansprüche von Verbrauchern, von Unternehmen, aber auch von Mitarbeitern steigen“, erklärt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gesellschaft für Handwerksmessen. Drei Faktoren seien entscheidend, wenn Betriebe auch in Zukunft Erfolg haben wollen: die absolute Orientierung an den Wünschen des Kunden und seine Zufriedenheit als Ziel allen Handelns, das Anbieten von individuellen, besonderen Produkten und Leistungen von höchster handwerklicher Qualität sowie eine moderne Unternehmensführung mit neuen Formen der Zusammenarbeit, des Projektmanagements und branchenübergreifenden Kollaborationen, heißt es auf der Website.

 

Laufendes Geschäft frisst Eigenkapital

Doch wie sollen die zumeist mittelständischen aber auch kleinen Handwerksunternehmen ohne eine starke Eigenkapitalquote diesen Ansprüchen gerecht werden können? Brauchen die Meisterbetriebe doch das Eigenkapital oft genug, um Waren und Leistungen einzukaufen, die für die Produktion und Montage dringend benötigt werden.

 

Spätestens seit den restriktiven europäischen Regelungen für die Banken beim Umgang mit Krediten – bekannt unter dem Stichwort Basel II und III – wird es für kleine und mittelständische Unternehmen immer schwerer, an günstige Kredite zu kommen. Selbst Kontokorrentlinien lassen sich heute nicht mehr so leicht ausdehnen oder verlängern, um Lücken bei der Liquidität zu überbrücken. Um sich den unternehmerischen Freiraum zu erhalten, braucht der Tischler- und Schreinermeister daher heute intelligente Alternativen.

 

Factoring schließt Liquiditätslücken und bringt schnell Geld aufs Konto

Die wichtigste Alternative besonders für Betriebe mit vielen Geschäftskunden ist das Factoring. Dieses Finanzinstrument macht aus offenen Forderungen auf einen Schlag Liquidität, da die Germania Factoring AG für angekaufte Rechnungen bis zu 90 Prozent des Forderungsbetrags innerhalb von 48 Stunden überweist – meist sogar schneller. Den sogenannten Sicherungseinbehalt erhält der Tischler oder Schreiner nach Zahlungseingang vom Kunden.

 

Was einmal auf einen Schlag klappt, das funktioniert danach dauerhaft: Der Meisterbetrieb sendet einfach seine einredefreien Rechnungen an die Germania Factoring AG und erhält kontinuierlich den vereinbarten Prozentsatz umgehend überwiesen. So ist im Handwerk stets genügend Liquidität vorhanden, um neue Aufträge zu gewinnen, junge Mitarbeitende zu werben oder innovative Lösungen für zufriedene Kunden zu entwickeln. Gleichzeitig sind die angekauften Forderungen gegen Ausfall versichert – und um das Mahnwesen muss sich im Handwerksbetrieb auch niemand mehr kümmern.

 

Video zum Factoring für Tischler und Schreiner