Rund eine Million Arbeitnehmer in Deutschland sind bei mehr als 6.000 Zeitarbeit-Unternehmen beschäftigt. Die Zeitarbeit-Branche bietet ihren Kunden ein hohes Maß an Flexibilität, um Auftragsspitzen und dadurch entstehende Personalengpässe abzufangen. Auch schnell und dringend benötigtes Know-how lässt sich dank Zeitarbeit kurzfristig in die Unternehmen bringen.

 

Trotz neuer gesetzlicher Regelungen zur Zeitarbeit, die am 1. April 2017 wirksam wurden, blicken Unternehmen, die anderen Firmen Arbeitnehmer überlassen, optimistisch in die Zukunft. Auch für 2017 rechnet die Branche mit einem Wachstum von um die drei Prozent.

Wachstum braucht Liquidität

Wachstumshemmnis ist jedoch in vielen Fällen die nicht ausreichende Liquidität. Seit vielen Jahren wachsen Personalleasing und Zeitarbeit in Deutschland rasant. So investieren viele Branchenunternehmen ihre Erträge in neue Standorte, verbesserte IT-Infrastruktur oder Maßnahmen zur Kundenbindung.

 

Auch das Anwerben von Arbeitskräften erfordert einen immer höheren finanziellen und personellen Aufwand. Da bleibt wenig Kapital für die Umsatzfinanzierung: Auch wenn zum Teil kürzere Zahlungsfristen mit den Kunden vereinbart werden, müssen die Löhne und Gehälter zum Fixtermin ausgezahlt werden. Auch Krankenkassen und Finanzämter verstehen keinen Spaß, wenn es um nicht eingehaltene Zahlungsfristen geht. Doch was soll der Personaldienstleister tun, wenn nicht genügend Liquidität im Haus ist?

 

Liquide dank Factoring

Factoring bietet hier eine Lösung zur umsatzkongruenten Liquiditätsausstattung – oder einfacher: Mit Factoring steigt die Liquidität im gleichen Maße wie der Umsatz. Besonders für kontinuierlich wachsende Branchen mit geringer Eigenkapitalausstattung wie die Zeitarbeit ist das ein spannender Aspekt. Sind bei Zahlungszielen von 30 Tagen und den üblichen Verzögerungen durch Urlaub, Krankheit, Feiertage oder Versehen schnell zehn Prozent des Jahresumsatzes in offenen Rechnungen gebunden, macht Factoring aus diesen Außenständen sofort und kontinuierlich Liquidität.

 

Nach Abschluss eines Factoring-Rahmenvertrags mit der Germania Factoring prüft diese zuerst die Bonität der Kunden des Personaldienstleisters. Entspricht die Bonität den Anforderungen, stellt das Zeitarbeit-Unternehmen seinem Kunden eine Rechnung und schickt parallel eine Kopie an die Germania Factoring. Diese überweist bis zu 90 Prozent der Rechnungssumme umgehend – spätestens am folgenden Werktag. Der Kunde des Personaldienstleisters zahlt dann an die Germania Factoring, die nach Zahlungseingang den Restbetrag abzüglich der vereinbarten Factoringgebühr weiterreicht.

 

Service der sich auszahlt

Das von der Germania angebotene Full-Service-Factoring umfasst zudem eine Warenkreditversicherung für alle Rechnungen. Damit gehören Zahlungsausfälle zukünftig der Vergangenheit an! Zudem kümmern sich die Finanzprofis um das Mahnwesen. Entsprechend der Vereinbarung mit dem Personaldienstleister mahnen die Experten die Kunden an und kümmern sich im Problemfall auch um das gerichtlich unterstützte Beitreiben der Forderungen. Dank dieses Services kann sich das Zeitarbeit-Unternehmen seinem Kerngeschäft widmen: dem Gewinnen und Überlassen von dringend benötigten Arbeitskräften.

 

Video zum Factoring für Personaldienstleister