Steigende Umsätze bei stabilen Gewinnen – so präsentiert sich die Metallindustrie laut Branchenverband Gesamtmetall. Neben der Konjunktur und der internationalen Wettbewerbssituation spielt ein relativ neuer Faktor eine zunehmend breitere Rolle: Industrie 4.0.

 

Auch wenn es sich hierbei zunächst um einen politischen Begriff handelte, beschreibt dessen Umsetzung doch bereits aktuelle Prozesse der Vernetzung und Individualisierung. Ziel ist es, IT-Technologien mit Produktionstechnologien zu verschmelzen, um innovative Produkte zu ermöglichen. Maschinen sollen selbstständig miteinander kommunizieren, um die Fertigung zu optimieren, Durchlaufzeiten zu verkürzen und individualisierte Produkte zu ermöglichen.


 

Hohe Investitionen für das „Internet der Dinge“

Bei einem genaueren Blick auf die in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen stehenden Maschinen und Anlagen wird schnell klar: Um den Anforderungen der Vierten industriellen Revolution gerecht zu werden, bedarf es umfangreicher Investitionen. Mit den aktuellen Gewinnen von durchschnittlich drei bis vier Prozent allein lassen sich diese Ausgaben nicht stemmen. Zusätzliches Kapital wird benötigt.

 

Banken wollen Sicherheiten für Kredite

Doch woher soll das Geld kommen? Die Eigenkapitalquote gerade der kleinen und mittelständischen Unternehmen ist zwar gestiegen, liegt aber in vielen Firmen immer noch auf relativ niedrigem Niveau. Gerade für diese Unternehmen ist es dann schwer, einen Investitionskredit von der Hausbank zu guten Konditionen zu erhalten.

 

Die Hausbanken verkörpern laut einer Studie von creditshelf für viele Industriebetriebe noch immer die alte analoge Welt – und das heißt auch: Hausbanken wollen für zusätzliche Kredite zusätzliche Sicherheiten.

 

Factoring bringt auf einen Schlag Liquidität und unternehmerischen Freiraum

Intelligente Finanzierungslösungen müssen also auch in der Metallindustrie her! Factoring bietet eine solche Alternative: Mit Factoring wird aus offenen Rechnung praktisch über Nacht Liquidität. Je nach den individuellen Konditionen im Factoringvertrag überweist die Germania Factoring AG bis zu 90 Prozent der Forderungssumme in maximal 48 Stunden auf das Konto. Den Rest, den sogenannten Sicherungseinbehalt, gibt es nach Zahlung vom Kunden.

 

Mit der so gewonnenen Liquidität lässt sich zum einen das Bankenrating positiv beeinflussen, was direkte Auswirkungen auf die Kreditvergabe hat. Zum anderen kann das verfügbare Kapital auch gleich für Investitionen genutzt werden, die sich nicht über Leasing gegenfinanzieren lassen. Mit Factoring gewinnt der Unternehmer seinen finanziellen Spielraum zurück.

 

Factoringvolumen wächst mit dem Umsatz

Unternehmen, die das durch Factoring freigewordene Kapital sofort investieren, tappen trotzdem nicht in die Liquiditätsfalle: Denn beim Factoring wächst das Finanzierungsvolumen automatisch mit dem Umsatz. Die einzige Sicherheit, die Unternehmen stellen müssen, sind ihre werthaltigen Rechnungen.

 

Video zum Factoring für die Metallindustrie