Sie beschaffen Werkzeuge und Maschinen jeglicher Art, viele davon lagern sie selbst und vertreiben sie bei Industrie und Handwerk, aber auch bei Wiederverkäufern: Ohne den Produktionsverbindungshandel (PVH) würden weite Teile der deutschen Wirtschaft brach liegen.

 

Der technische Fortschritt, die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden sowie die Entwicklung des Marktes zwingen den Werkzeughandel aber, sich ständig weiterzuentwickeln.


 

Marktkonzentration verringert die Margen

So sind auf Kundenseite aus vielen kleinen Industriebetrieben im Laufe der vergangenen Jahrzehnte kleine, mittlere und große Konzerne entstanden, deren Beschaffungswege und Einkaufsstrategien sich mit der Größe beständig verändern. Kaufte früher ein Mitarbeiter für einen Standort Werkzeuge ein, ist es heute eine Abteilung, die für den gesamten internationalen Bereich Arbeitsgerät beschafft. Das geht zulasten der Margen im Handel.

 

Konditionensysteme verändern sich

Die Technischen Händler sind heute nicht mehr nur als Warenlieferanten gefragt, sondern müssen ihren Teil dazu beitragen, die Prozesskosten ihrer Kunden zu senken. Aber auch auf Herstellerseite ändern sich Größenstruktur und Spezialisierung der Unternehmen.

 

Gleichzeitig mit diesen Verschiebungen werden auch die Konditionensysteme modifiziert – sowohl bei den Herstellern wie bei den Abnehmern. Online-Vergleichs- und Beschaffungsportale, Baumärkte sowie das Outsourcing von Teilen des Beschaffungsprozesses verschärfen die Situation für den Maschinen- und Werkzeughandel. Als Resultat schwinden die Margen weiter.

 

Onlineshop als Zukunftsoption für den Handel

Eine Chance zur Umsatzsteigerung bietet das Online-Geschäft: 39 Prozent der Großhändler im PVH kon­n­ten ihren Um­satz durch die Dig­i­tal­isierung steigern, jed­er vierte Pro­duk­tionsverbin­dung­shändler sie­ht seine EBIT-Marge laut einer Studie von Ro­land Berg­er durch die Dig­i­tal­isierung pos­i­tiv bee­in­flusst. Der Vertrieb über das Internet bietet somit einen Ausweg aus dem Dilemma.

 

„Ohne Präsenz im Web sind die Über­leben­schan­cen eher über­sichtlich“, sagt Dr. Paul Keller­wes­sel Präsident des Zentralverbands Hartwarenhandel. Ein professioneller Webshop mit Datenbank-Anbindung zur Anzeige von Produktdaten und aktuellen Preisen sowie mit hoch­w­ertiger, um­fassen­der Pro­dukt­präsen­ta­tion ist jedoch eine erhebliche Investition.

 

Factoring beschafft Kapital für Investition

Geringe Margen und eine entsprechend geringe Eigenkapitalausstattung auf der einen Seite, erhebliche Investitionen in Innovation und Online-Shop auf der anderen Seite.

 

Viele Maschinen- und Werkzeughändler werden hier kapitulieren. Mit Factoring lässt sich das nötige Kapital für die Investitionen kurzfristig beschaffen! Macht doch Factoring auf einen Schlag aus offenen Forderungen Liquidität.

 

10 Prozent vom Jahresumsatz als Liquidität

Bei Zahlungszielen von 30 Tagen und einem tatsächlichen Zahlungseingang nach rund 35 Tagen, lassen sich mit Factoring rund 10 Prozent des Jahresumsatzes auf einen Schlag zu Liquidität machen.

 

Aus jeder Million Jahresumsatz werden 100.000 Euro Liquidität! Und das ist nur die Abnehmerseite des Geschäfts. Deshalb heißt das Finanzierungsmodell Umsatzfactoring. Wer zudem Einkaufsfactoring einsetzt, kann weitere Liquidität für Investitionen generieren.

 

Video zum Factoring für den Werkzeughandel